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Kostenoptimierung per Cloud oder wie aus einem Start-up keine „Titanic“ wird

Jedes Start-up ist gerade deswegen ein Start-up, weil es bei null beginnt. Am Anfang steht die Idee, um die herum in der Zukunft ein neues Geschäft aufgebaut werden soll. Leider gelingt es nicht jedem Start-up, in der Gründungs- und Startphase hohe Kapitalinvestitionen zu akquirieren, mit denen es sorgenfrei planen kann, ohne ständig für jeden neuen Ausgabenposten nach Finanzierungsquellen suchen zu müssen. Wie die Praxis zeigt, ist bei der Mehrheit der Start-ups die Kassenlage so kritisch, dass bereits geringfügige Mehrausgaben zu großen Problemen führen können. Jeder Cent auf dem Konto zählt, und die Kollision mit einem Ausgabenberg kann nicht nur Ehen scheitern lassen, sondern auch ein jedes Geschäftsmodell zum Kentern bringen – selbst wenn es auf einer genialen und potentiell sehr profitablen Geschäftsidee basiert. Auch wenn die Augen der Mitarbeiter in den Start-ups vor Enthusiasmus nur so glühen, so müssen die Mitarbeiter doch in erster Linie ein Auskommen haben. Der Geschäftsbetrieb eines jeden Unternehmens benötigt ein bestimmtes Maß an Infrastruktur, ohne die der Untergang der „Titanic“ statt Geschichte schnell zur bitteren Realität werden kann. Dementsprechend steht jedes Start-up vor der dringlichen Aufgabe zu sparen, ohne dabei Abstriche bei der Unternehmenseffizienz machen zu müssen.

Jeder weiß, dass zwei Komponenten ein erfolgreiches Start-up ausmachen: eine Idee und ein Team zur Umsetzung dieser Idee. Das funktioniert aber nur in der Theorie: Ein Start-up kann nicht in einem Vakuum funktionieren. Seine Geschäftsentwicklung findet nicht in einem luftleeren Raum statt, wo sämtliche Existenzvoraussetzungen ganz von alleine geschaffen werden und keine Probleme auftreten. So etwas gibt es im realen Leben nicht. Vielmehr sieht sich ein Start-up mit der Herausforderung konfrontiert, alle Mitarbeiter mit Hightech-Lösungen auszustatten, ohne die in der modernen Welt kein Unternehmen effizient arbeiten und auf dem Markt bestehen kann. Das betrifft jedes ­­­­­­­Start-up ungeachtet seiner jeweiligen Spezialisierung.

Problematisch daran ist, dass all das bei einem begrenzten Budget gewährleistet werden muss. Selbst im Falle des Vorhandenseins einer ausreichenden Kapitaldecke zum Unternehmensstart gilt, dass Geld niemals im Überfluss vorhanden ist. Kostensenkungen sind in jedem Falle wünschenswert. So liegt es nahe, dass viele Start-ups auf der Suche nach einer optimalen Lösung zu Cloud-Technologien greifen, welche ein einheitliches System für gemeinsamen Zugang zu einer kontrollierten IT-Umgebung versprechen.

Das Wetter: heiter bis wolkig. Auch zu Hause!

Im Idealfall mietet der Ideengeber und Gründer eines Start-up-Projekts ein Büro an, rekrutiert kongeniale Mitarbeiter und stellt jedem von ihnen einen großzügig eingerichteten Desktop-Arbeitsplatz mit allen notwendigen Programmen für die Mitarbeit zur Verfügung. Den Idealfall gibt es allerdings so gut wie nie, und Start-ups beginnen in der Regel nicht auf diesem Niveau. Ein Büro, in dem sich das ganze Team befindet, ist heute keine Voraussetzung mehr. Viele Menschen haben sich bereits an Fernarbeit gewöhnt – sie arbeiten von zu Hause, unterwegs oder gar von einem Strand am Indischen Ozean aus. Die Technik macht es möglich. In bestimmten Fällen mag das nicht praktikabel sein, etwa wenn es sich um ein Biotech-Labor handelt, das einen Impfstoff für das Ebola-Virus entwickelt. Hier wäre die Arbeit von zu Hause aus wenig sinnvoll und sogar gefährlich. Mehrheitlich arbeitet man in den Start-ups jedoch hervorragend aus der Ferne miteinander zusammen, und die Kostenstelle Büro kann wegfallen.

Die Cloud bietet dabei zahlreiche Vorteile. In erster Linie kann man auf den Kauf teurer Hardware- und Software-Lösungen verzichten. Alle Daten werden im Rechenzentrum des Cloud-Dienstleisters gespeichert, so dass man keinen eigenen Server erwerben muss. Außerdem muss man sich keine Gedanken mehr über einen möglichen Datenverlust wegen möglicher Ausfälle machen: Alle Massenspeichersysteme des Cloud-Anbieters sind redundant.

Auch das Problem der Datensicherheit fällt nicht mehr in den Verantwortungsbereich der Geschäftsführung des Start-ups: Diese Frage wird ebenso durch den Cloud-Service-Provider gelöst. Der Datenverkehr wird verschlüsselt und der Zugang zum System durch Zweifaktor- Authentifizierung abgesichert.

Der Einsatz von Thin Clients bietet weitere deutliche Vorteile. Notebooks, Tablets und Desktop-PCs sind heutzutage sehr schnell veraltet und müssen daher häufig ausgewechselt werden. Thin Clients sind dem Zahn der Zeit in geringerem Maße ausgesetzt, da die Informationsverarbeitung auf einem Server erfolgt. Es gibt noch eine weitere Einsparmöglichkeit – BYOD („Bring Your Own Device“) als Firmenpolitik: Mitarbeiter nutzen ihre eigenen Geräte und verbinden sie mit der Cloud. Die Unternehmenssicherheit wird dabei nicht verletzt – der Zugang zum System wird nur nach einer Authentifizierung gewährt.

Effektivität und Effizienz

Ein weiterer Vorteil der Cloud – vielleicht nicht der wichtigste, aber für die Imagepflege sehr angenehm: Wenn Sie die Cloud nutzen, nimmt man Sie als Hightech-Unternehmen wahr. Diese „Kleinigkeit“ kann sich besonders bei der Promotion des Start-ups oder der Präsentation vor potentiellen Investoren auszahlen. Unterschätzen Sie daher den Imagefaktor besser nicht!

Der wichtigste Aspekt ist natürlich die hohe Arbeitseffizienz, die Sie mit der Cloud erzielen können. Möglicherweise ist diese sogar höher als bei Präsenzarbeit im Büro. Jedes Team-Mitglied kann zu jeder beliebigen Zeit auf alle für die Arbeit benötigten Daten zugreifen.

Außerdem ist jeder Mitarbeiter ständig erreichbar: Nutzen Sie dazu einfach eine cloudbasierte Internet-Telefonanlage. Das erfordert kein Verlegen von Telefonkabeln und keinen Kauf von Festnetztelefonen. Dennoch steht eine virtuelle Telefonanlage dem Festnetztelefon in Sachen Funktionalität in nichts nach, sondern bietet im Gegenteil eine größere Funktionsvielfalt – so z. B. die Möglichkeit zu Telearbeit sowie Kostenoptimierung bei Festnetzanrufen im In- und Ausland. Ihre Mitarbeiter können nicht nur untereinander kommunizieren und anstehende Arbeitsaufgaben operativ lösen, sondern sind auch für Ihre Kunden immer erreichbar.

Cloud-Technologie wächst mit Ihrem Unternehmen mit. Dank der Flexibilität und einfachen Skalierbarkeit von Cloud-Diensten können Sie die Mitarbeiterzahl problemlos erhöhen, eine Filiale eröffnen und näher an die Hauptstadt rücken oder auch aus ihr weg ziehen. Für all dies sind dank der Cloud keine hohen Ausgaben für die Um- und Neuausrüstung des Büros und den Aufbau einer praktisch komplett neuen IT-Infrastruktur mehr erforderlich.

Analytiker verzeichnen für das Jahr 2013 ein dynamisches Wachstum bei den Start-ups in verschiedenen Branchen. Zu den Aufsteigern zählen Internetprojekte, IT-Start-ups und Unternehmen, die sich mit der Entwicklung von neuen Lebensmitteln beschäftigen, sowie viele weitere innovative Neugründungen. Dabei sei angefügt, dass Experten nicht von einer Verlangsamung des Wachstums an neuen Start-ups ausgehen: Es gibt noch etliche Nischen, die nur darauf warten, von fähigen, innovativen Kräften besetzt zu werden. Cloud-Technologien können zu einem treuen Helfer für jedes beliebige Start-up werden, da sie zur Optimierung der Kosten und Steigerung der Arbeitseffizienz beitragen und viele Probleme umgehen helfen, mit denen Start-ups sonst bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee in ein funktionierendes Geschäftsmodell konfrontiert sind.

Roman Kuznetsov @ 26.08.2014

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